Karies verhindern

Wie entsteht Karies?

Karies ist eine Erkrankung der harten Zahnsubstanzen Schmelz und Dentin.

Ein paar wenige Bakterienarten, der über 1000 die unsere Mundhöhle besiedeln produzieren Säure und sind die Ursache für Schäden an der Zahnsubstanz.

Bakterienflora

Wofür benötigen wir so eine umfangreiche Bakterienflora? Sie ist meist stabil und stellt Enzyme her um die Nahrung mit Speichel beim Kauen aufzuschliessen und schützt uns vor Krankheitserregern

Plaquereifung

Im Mund entsteht ein Biofilm, auch die Plaque genannt, auf den Zähnen. Nach 48 Stunden ungehinderten Wachstums produziert dieser Biofilm Säuren, die den Zahnschmelz schädigen können. Wirken diese Säuren nun über einen längeren Zeitraum auf die Zahnoberfläche ein kann es zu einer Demineralisierung der Zähne kommen. Üblicherweise kann der Speichel das wieder reparieren. Durch die Verwendung einer fluoridhältigen Zahnpasta wird dieser Reparaturvorgang unterstützt und zwischen der De- und Remineralisierung unserer Zähne besteht ein gewisses Gleichgewicht.

Initialkaries

Wenn dieses Gleichgewicht gestört ist entsteht zuerst die Initialkaries die als weißer Fleck sichtbar ist. Das nächste Stadium ist die Schmelzkaries. Schreitet  sie ins Dentin fort dann ist eine Zahnbehandlung durch den Zahnarzt notwendig um das erkrankte Gewebe zu entfernen und durch:

  • Compositfüllungen
  • Keramikinlays
  • Kunststofffüllungen

zu ersetzen.

Wie bekomme ich Karies?

Wir wissen, dass sich im Biofilm Keime finden, die für die Entstehung von Karies und anderen Erkrankungen wie die Zahnfleischentzündung und die Parodontitis verantwortlich sind. In einem gesunden Immunsystem können sich diese Keime nicht so stark vermehren, dass sie Schaden anrichten können. Wird aber z.B. durch den übermäßigen Konsum von Zucker und anderen Kohlehydraten die Mundflora aus dem Gleichgewicht gebracht vermehren sich die stark Säure bildenden Bakterien. Ist die Abwehrkraft des Speichels nicht ausreichend um den Säureangriff abzuwehren ist ein erhöhtes Kariesrisiko vorhanden.

Wie erkenne ich Karies?

Es gibt drei Bereiche, in denen Karies am häufigsten vorkommt. Das sind die Tiefen der Kauflächen, im Zahnzwischenraum und an den Zahnhälsen in der Nähe des Zahnfleischrandes. Naturgemäß ist sie nicht überall leicht zu entdecken und nicht jeder dunkle Fleck braucht eine Behandlung.

Welche Arten von Karies gibt es?

Dunkle Punkte auf der Kaufläche oder am Zahnhals können z.B. nur oberflächliche Verfärbungen sein, die regelmäßig kontrolliert und flouridiert werden und irgendwann einmal behandlungsbedürftig werden.  Die Differentialdiagnose fällt manchmal nicht leicht, gutes Licht, die Lupenbrille und das Trocknen des Zahnes helfen dabei aber sehr.

Karies im Zahnzwischenraum kann in Frühstadien nur mittels Röntgenaufnahme oder Infrarot- Durchleuchtung erkannt werden und muss meist gleich behandelt werden.

Wie wird Karies behandelt?

Es hängt sehr stark von der Lokalisation und vom Fortschritt der Erkrankung ab.

Meist wird das erkrankte Gewebe entfernt und durch eine geeignete Füllung ersetzt. Wenn die Zerstörung der Zahnsubstanz so weit fortgeschritten ist, dass ein Teil des Zahnes einbricht, ist oftmals eine Wurzelbehandlung nötig.

Expterteninfo:

Aus der homotoxikologischen Auffassung der Karies als Degenerationserkrankung rechts des biologischen Schnittes,  ergäbe sich die Möglichkeit, diese zu heilen. Dies ist aber nicht der Fall, da Schmelz höchstens im mikroskopischen Bereich regenerationsfähig ist und Dentin leider gar nicht. Weiters gibt es Versuche, über das Zurverfügung stellen von organischer Grundsubstanz die Remineralisation von Schmelz anzuregen, bisher fehlen aber noch klinische Erfolge.

DR. PIEHSLINGER

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